netzpolitik.org berichtet über die Möglichkeit, dass die Quelle-Kundendaten verkauft werden könnten
Das Blog netzpolitik.org berichtet über den möglichen Verkauf der Quelle-Kundendaten:
[E]in Sprecher von Insolvenzverwalter Karl Hubert Görg bestätigte sueddeutsche.de, die Daten könnten verkauft werden – sofern kein Widerrufsvermerk in der Kundendatei vermerkt sei. (Quelle: sueddeutsche.de)
Rechtlich scheint ein solcher Verkauf sogar problemlos möglich zu sein. Einzig diejenigen der Kunden, die einer Weitergabe ihrer Daten explizit widersprochen haben, sollten von einem derartigen Daten-Schlussverkauf ausgenommen sein.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) sieht einen Verkauf nach dem Listenprivileg allerdings im Konkursfall nicht durch das Bundesdatenschutzgesetz gedeckt. Wo Unternehmensteile aufgelöst würden, seien die vorhandenen Kundendaten zu löschen. (Quelle: netzpolitik.org)
Eine Möglichkeit bleibt den Kunden der Quelle noch:
Grundsätzlich haben Kunden das Recht, die Löschung ihrer Daten auch individuell zu verlangen. Ein entsprechendes Musterschreiben können sich Verbraucher auf der Webseite des Verbraucherzentrale Bundesverbandes herunterladen. (Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband)
Es bleibt also nur zu hoffen, dass diese Anträge aufgrund der Insolvenz überhaupt noch bearbeitet werden. Denn genau hieran hat nicht nur der VZVB seine (berechtigten) Zweifel.
